Freitag, 23. Juni 2017

Abenteuer unseres Lebens

Tja, schneller als gedacht, sieht man sich wieder.

Warum? Unsere Auszeit hatten einen kleinen Zwischenfall, nachdem einige schon gefragt haben.
und da ich diese ganze Story nicht so oft erzählen möchte, hab ich mich entschieden sie hier aufzuschreiben.

Unser Flugzeug hatte einen Unfall, Betonung liegt hier klar auf Flugzeug nicht wir. Aber lest selbst.


Fangen wir vorne an:
Für das Abenteuer unseres Leben haben wir unsere Kinder von der Schule befreien lassen. Sind mit ihnen in die USA und haben einen wundervollen, aufregenden und grandiosen Roadtrip durch den Südwesten der USA gemacht. 5000 km in einem XXL Trailer liegen hinter uns.

Unser Rückflug war auf den Samstag am Ende der Pfingstferien datiert. Ein Shuttle brachte uns pünktlich zum Flughafen.

Alles lief Planmäßig. Das Boarding begann und schon kurze Zeit später fragte uns die Stewardess, ob wir bereit wären unsere Plätze zu tauschen? Eine Mutter mit ihrem 4 jährigen Sohn saßen getrennt von einander im Flieger und sollten nebeneinander sitzen. Wir erklärten uns bereit für den 12 stündigen Flug getrennte Plätze einzunehmen. Die Mutter erklärte mir, das ihr Vater verstorben war und sie auf dem Weg zur Beerdigung wären. Daher hatten sie erst den Tag vorher gebucht, aber Einzelplätze. Als Dankschön erhielten wir 2 Flaschen Sekt von der Crew. Ich begann mit den Damen rechts und links wundervolle Gespräche, da sie offensichtlich auch von ihren Männern getrennt worden waren.
Kurze Zeit später kam die Durchsage vom Kapitän, das zwei Fluggäste nicht zum Boarding gekommen wären und das Gepäck wieder ausgeladen werden musste. Es vergingen ein paar Minuten und man bot uns diese zwei Plätze an, also nochmal umziehen. Bis mir die Idee kam, das doch die Mutter mit ihrem Sohn hierhin umziehen könnte und wir wieder unsere alten Plätze neben unseren Kindern haben könnten.
Gesagt, getan.
Inzwischen wurden die Sicherheitsvorkehrungen durchgesagt, wir schnallten uns alle zum Abflug an, als es am Flugzeug einen Schlag tat. Ich dachte zuerst es sei die Gepäckklappe gewesen.
15 min später kam die erste Durchsage des Kapitäns das der Abflug sich weiterverzögert und das es einen kleinen Zwischenfall gegeben hätte und man prüfen musste, ob er zu reparieren sei oder wie es weiter geht.
15 Min später wurden wir darüber informiert, das die Boarding Brücke beim Abkoppeln Rückwärts gegen das Triebwerk gestoßen war und ein Loch in die Außenhülle gerissen hatte, die einen Abflug unmöglich machten. Piloten und Mechaniker haben entschieden, das das Risiko zu groß sei. Der Flug wurde in diesem Moment gecancelt.
Eigentlich ein kleiner Unfall mit großen Folgen. Keiner wurde verletzt. Der Mitarbeiter dem dieser Fehler unterlaufen ist, hat in jener Nacht sicher genauso schlecht geschlafen, wie die Fluggäste.
In der Zwischenzeit waren die Gäste schon fröhlich miteinander am Unterhalten, man merkte schnell wo wer her kam. Das erste mal nach Wochen wieder breites Schwäbisch zu hören, tat unendlich gut.



Neben meinen Mädels saß eine Ärztin aus Persien. Schon beim Einchecken war mir diese exotische Schönheit aufgefallen und ich machte meine Familie schon aufmerksam. Allerdings musste ich schnell feststellen, das keins meiner Vorurteile bestätigt wurde. Gerne hätte einer meiner Männer ihr im Flieger Gesellschaft geleistet. Hatte ich sie für eine englisch sprechende, arrogante und mit aufgespritzten Lippen oder Schauspielerin aus Los Angeles gehalten. Entpuppte sie sich als eine warmherzige Ärztin die perfekt Deutsch, Englisch und Französisch konnte. Schon kurz nachdem Platzeinnehmen spielte sie schon mit meinen Mädels Kniffel.

In den zwei Stunden im Flieger, die wir mit warten verbrachten um Bodenpersonal und einen Terminal für uns bereit zu stellen, wurden wir mit Getränken und Kräcker nur auf Nachfrage versorgt. Tipp: an diese Fluggesellschaft, man hätte die Wartezeit perfekt überbrücken können, wenn man das Essen ausgefahren hätte. Stattdessen köpften wir die Sektflaschen und schenkten ein paar Gläser im Flieger aus. Bis dahin fanden wir alles noch sehr amüsant.

Mit Bussen wurden wir wieder zurück zum Flughafen gebracht. Im Bus stieg eine alte Frau ein, der wir einen Platz zum Sitzen anboten, die mit einem Hörgerät ihr Handy nicht klingeln hörte. Als wir sie darauf aufmerksam machten, übergab sie es an uns, da sie heillos überfordert war. Am anderen Ende war ihre Tochter der ich auf Englisch erklärte, was passiert sei. Sie wiederum übersetzte ihrer Mutter, die kein Wort Englisch konnte, dafür nur Bulgarisch sprach. Wir halfen ihr mit dem Gepäck und beim Laufen in den Terminal und übergaben sie ans Flughafen Personal, die sie dann mit einem Rollstuhl transportierten. Die Frau wirkte verwirrt und ich sah sie später in all dem Chaos nie wieder.



Im Flughafen war man inzwischen informiert worden, was passiert war und es gab Personal, das uns in Empfang nahm. Es dauert dann aber noch weitere 2 Stunden bis Personal kam, die Schalter besetzte und versuchte uns zu helfen. Wir erhielten eine Hotline nr., die heillos überfordert war.
Unsere Ärztin versuchte für uns einen Flug nach Hause über eine andere Airline zu organisieren.
Leider konnte uns niemand weiterhelfen. Stundenlang standen wir im Terminal rum.
10 Stunden nach dem Einchecken beschwerten wir uns, das wir nichts zu Essen und zu Trinken angeboten bekommen hatten. Was ich wirklich als eine Zumutung empfand. Man organisierte uns Wasserflaschen und Chips. Draußen war es inzwischen Dunkel geworden. Inzwischen kam eine deutschsprechende Managerin der Fluggesellschaft, die allen Rede und Antwort stand. Auch wenn sie sich sehr bemühten, waren die Fluggäste inzwischen mehr als gereizt.
Zwei kleine Mädchen, die ohne Eltern flogen, mussten gute 4 Stunden warten bis Hilfe kam. Gott sei Dank konnten sie englisch sprechen.


Um Zeit zu gewinnen, erhielten wir alle Essensgutscheine und wurden in die im Flughafen befindlichen Restaurants verteilt. In der Zwischenzeit organisierte man Hotels für all die Fluggäste. Als wir fertig mit Essen waren, hatte man uns ein Hotel organisiert und wir wurden mit dem Shuttle ins Hotel gebracht. Wir kamen an und sollten mit 5 Personen 2 Doppelbetten beziehen. Schnell sorgte man hier für Abhilfe. Und über das gebuchte Hotel dürfen wir in in keinsterweise beschweren. Luxushotel vom Feinsten. All inkl.
Wir informieren unsere Chefs, Familien und Schulen über den aktuellen Stand.
Die Nacht nutzte das Krisenmanagement um Rückflüge für alle zu organisieren. Das erfuhren wir nur, als wir am nächsten Morgen die Hotline anriefen und sie uns mitteilten, das wir eine weitere Nacht dort bleiben mussten und erst am nächsten Tag Abends einen Weiterflug hatten. Am Flughafen hatte man in der Zwischenzeit einen extra Schalter eingerichtet, um die gestrandeten Passagiere informieren und beraten zu können.


Beim Frühstück trafen wir auf weitere gestrandete, die noch keine Info erhalten hatten, wie es weiter gehen sollte. Wir teilten ihnen die Hotline Nr. mit und auch für sie waren Rückflüge gebucht. Auch beim Abendessen trafen wir weitere gestrandete Passagiere unteranderem die Frau, neben der ich im Flieger gesessen hatte. Ihren Mann hatte sie inzwischen wiedergefunden.
Das Hotel war toll organisiert und wir waren gut untergebracht, also nahmen wir uns nochmal einen Mietwagen und nutzen die uns geschenkte Zeit um weiter Los Angeles zu entdecken. In unserem Hotel waren 16 Zimmer von der Airline gebucht und das Hotel nahm für die Kostenübernahme direkt Kontakt mir der Airline auf. Wie ihr sehen konntet waren wir gut versorgt. Eigentlich ein wundervoller Abschluss an einen Urlaub im Trailer. Obwohl wir sehr schnell merkten, das das nicht unsere Art ist Urlaub zu machen.

Am nächsten Tag wurden wir wieder mit dem Shuttle zum Flughafen gefahren. Im Shuttle trafen wir weitere gestrandete Passagiere. Die waren aber Stinksauer und hatten ihren eigenen Rückflug organisiert. Im Flughafen angekommen herrschte überall Chaos. Überall lagen Koffer rum. Die Gepäckbänder seien defekt. Ich beobachtet wie selbst das Bodenpersonal mit ihren Handys Bilder von diesem Chaos machten.
Beim Einchecken erfuhren wir, das unsere Flüge nicht sicher wären und wir auf Wartestellung an 8. Stelle stehen würden. Man würde uns nachdem alle Passgiere eingecheckt hatten informieren, ob es Platz für uns geben würde. Da wir kein Risiko eingehen wollte, wendeten wir uns wieder unserer Airline zu, die immer noch einen Service Schalter für alle gestrandeten Passagiere hatte. Hier versuchte man uns Flüge zu organisieren. Erst über andere Airlines, dort wurden wir auf eine Airline gebucht die mich und die Kinder nach London fliegen sollte, mein Mann sollte an einem anderen Tag folgen. Als auch hier schon der Flug voll war und die Kostenübernahme noch nicht geklärt war, war der Flieger weg. Sie wollten uns trennen, dann sollten wir auch noch an unterschiedliche Endflughäfen geflogen werden. Ich verlor das erste Mal die Nerven und fing zu heulen an.



Um die Geschichte abzukürzen kümmerten sich am Ende 4 Personen vom Personal um unseren Rückflug. Wir bekamen zu fünft Platz im überbuchten Flieger, allerdings mussten wir rennen da, das Boarding schon begonnen hatte. Man bot uns an unser Handgepäck ebenfalls aufzugeben, was wir gerne in Anspruch nahmen. Was sich jetzt im Nachhinein als großer Fehler entpuppte. Uns blieb nicht mal Zeit das wichtigeste rauszunehmen. So flogen wir mit unseren Pässen, Geldbeutel und Handys los. Die Zeit lief gegen uns. Wir schafften es an allen im Sicherheitscheck vorbei und schafften es noch zum Boarding rechtzeitig da zu sein. Dieses hatte sich verzögert, da es durch das Gepäckchaos zu weiteren Problemen kam. Wir danken allen Passagieren, die uns vor gelassen haben und dem Sicherheitspersonal das uns 5 in sek durch die Schleuse gelotst hat. Schmunzeln über Kommentare vom Personal und Fluggästen, das man doch beim nächsten Mal bitte pünktlich sein solle. Keine Ahnung, ob es nochmal ein nächstes Mal geben wird.
Nach 2 Stunden chaos und bangen am Flughafen, stiegen wir erschöpft in den Flieger. Unser Weiterflug hatte 1 Stunde Pause. Der Start verzögerte sich um weitere 20 min bis alles Gepäck am Flieger war.
Mit 35 min Verspätung heben wir ab.
Als wir abheben haben ca. die Hälfte der Fluggäste noch keinen Rückflug.
Da 95% der Fluggäste weiterfliegen, wurden wir schon an Board über unsere Gates informiert. Wir hatten gute 20 min nach Landung Zeit für den Weiterflug. Leider war die Passkontrolle noch geschlossen und weitere 10 min vergingen. Auf unser beschweren teilte man uns mit, das jetzt erst Schichtbeginn wäre. Kann mir jemand mal erklären, wie das funktionieren hätten sollen, wenn wir pünktlich gewesen wären? Als wir am Gate ankamen, war unser Flieger weg.
Wir gingen zurück zum Schalter, wo man uns mitteilte, das man dies schon in der Luft kommen sehen hatte und uns rechtzeitig umgebucht hatte, auf einen späteren Flug.
Enttäuscht und völlig erschöpft nutzen wir die Zeit um etwas zu schlafen.
Mit 20 min Verspätung stiegen wir in den nächsten Flieger ein. Nachdem alle Passgiere ihren Platz eingenommen hatten, war der Platz unserer Tochter durch einen anderen Gast besetzt. Es gab Gott sei Dank noch genügend leere Plätze im Flieger. Gerade als die Crew die Sicherheitsdurchsage demonstrieren möchten, gehen alle Lichter und Lüftungen im Flieger aus. Vom Kapitän kommt eine Durchsage das wir nicht starten können, das es einen technischen Defekt gibt. Alle zur Verfügbaren Türen werden geöffnet und die 34grad heiße Luft strömt durch den Flieger.
Ich bespreche mit meinen Töchtern, das Drehbuch das man mit diesem Albtraum zu einer Komödie umschreiben könnte.
Eine weitere Durchsage teilt uns mit, das es noch dauert, da alle Mechaniker im Einsatz seien.
Wir fragen uns ernsthaft, wann man uns erklärt, das es Verstehen sie Spaß ist und wo sich die versteckten Kameras befinden. Oder wer hinter all dem steckt. Leider kommt niemand vom Fernsehen.....
Die Maschine kann gestartet werden und wir heben mit 35 Min Verspätung ab.
Zwischendrin haben wir so starke Turbulenzen, da ich zu den Kindern sage, das sei jetzt das Ende der Geschichte.
Als wir in Stuttgart am Flughafen ankommen, fehlen alle unsere 9 Koffer mit all unseren Lieblingssachen, Kamera mit Bildern, Navi, Laptop, Schuhen, Handtaschen, Geschenken....
Es dauert eine Stunde bis wir an der Verlustmeldestelle dran sind, denn aus dem ganzen Flieger kommen 6 Koffer.

2 Tage später werden sie direkt vor unsere Türe nachgeliefert und alles ist vollständig.



Vor Beginn des Urlaubs gründete ich eine Whatsapp Gruppe für unsere Freunde und Familie in der wir täglich von unserer Reise berichten und Bilder verschickten. Sie erleben all dieses Drama fast in Lifezeit mit und drücken uns alle Daumen und beten wie verrückt, das alles gut geht. Danke für jeden einzelnen von Euch.

Ich sitze das erstmal nach dem Urlaub da, ohne Wäsche waschen zu müssen. Hach schade, wie schnell 4 Wochen Urlaub vorbei sind........

Die Erfahrung, die ich davon mitnehmen kann, ist unbeschreiblich. Dankbar für jeden der uns versucht hat zu helfen, für das Personal, das extra aus dem Frei kam, das bis mitten in die Nacht versucht hat zu helfen und für jeden dem wir ne Hilfe waren! Dankbar, das wir zusammen zurück ausgeflogen wurden, für das Verständnis unserer Chefs und die Kollegen, die für uns eingesprungen sind! Aber am dankbarsten, das keiner der vielen Passagiere verletzt wurde und für die Weisen Entscheidungen die die Piloten und Mechaniker getroffen haben, nicht zu fliegen!

Wer eine Reise tut, der hat was zu erzählen. Daher zeige ich euch in meinem nächsten Post etwas von meinen Highlighhts und gebe euch meine ganz persönlichen Tipps, die ich von der ganzen Reise mitnehmen durfte.

Viele haben meine Bilder schon auf Instagram oder Facebook entdeckt.

Dienstag, 23. Mai 2017

Auszeit

Vor uns liegen aufregende Wochen, die ich gerne weitestgehend offline nutzen möchte. Unsere drei Kinder verlassen die Schule. Unsere zwei Großen ziehen aus und verlassen das Haus.


Eine unserer Töchter zieht ans andere Ende der Erde. Daher werde ich hier eine kleine Blogpause einlegen und mir eine Auszeit gönnen. Ich muss die vor mir liegende Zeit noch voll ausnutzen. Ich will sie aufsaugen, ausgiebig knuddeln und genießen.


Aber ihr dürft gespannt sein. Ein aufregender Sommer liegt vor uns, den wir als Familie ganz besonders intensiv nutzen möchten. Die letzten Ferien, die wir alle zusammen als komplette Familie haben werden, liegen vor uns. Schulzeit Adeeee für zwei von Ihnen.

Die Kamera wird die schönsten Momente festhalten, wenn wir uns einen langgehegten Wunsch erfüllen.


Mein Mann und ich sind uns beide noch am Finden, in der vor uns liegenden Rolle. Wir sammeln schon Ideen für die Zeit danach. Und eins hab ich schon gemerkt, dieser Weg ist sehr schwer.

Dieser Sommer wird eine Art Abschied sein und ein Anfang in einen neuen Lebensabschnitt.

Bevor meine Kinder in die Schule kamen, habe ich sie ein paar Monate aus dem Kindergarten rausgenommen, um nochmal intensiv die Zeit mit ihnen verbringen zu können. Auch wenn andere Mütter und die Kindergärtnerinnen sowas unverantwortlich fanden, fand ich es eine der schönsten Zeiten meines Lebens..... die Kids und ich haben mehrere Monate am Wasser und Strand verbracht, Outdoor und nah an der Natur.


An genau diesem Strand in Frankreich, das zu unserem zweiten Zuhause wurde.
Was kann es für Kinder schöneres geben? Ein Luxus, den nur wenige erkennen. Den Rest ihres Lebens mussten sie lernen oder arbeiten..... also kann ich jeder Mama nur empfehlen: gönnt euch eine Auszeit, bevor der Stress im Leben beginnt.


Diese zwei Bilder treffen meine momentanen Gefühle am Besten. Mein Mann hält die Hand unserer Töchter, um sie dann in eine ungewisse Zukunft gehen zu lassen.

Wenn meine Kinder weiterziehen, geht auch immer ein Teil meines Herzens mit. Daher widme ich mich die nächste Monate meinen Kindern.


Ich werde versuchen die nächsten Wochen so viele dieser Bilder wie möglich zu machen.

Im Juli/August werde ich wieder hier sein und euch berichten, was wir erlebt haben. Wer aktuell auf dem Laufenden sein möchte, darf mir gerne auf Instagram folgen!

Freitag, 19. Mai 2017

Beach House im Wohnzimmer


Es gibt Räume, die wirken falsch proportioniert, obwohl eigentlich alles stimmt. Erst auf den zweiten Blick sieht man, woran das liegt: Die Möbel sind zu groß oder zu klein. Ein kleiner Tisch oder ein schmales Zweiersofa wirken in einem weitläufigen Zimmer verloren, während ein XXL-Sofa in der kompakt bemessenen Stadtwohnung den Raum sofort schrumpfen lässt.
 

Die Größe der Möbel auf den Raum und seine Nutzung abstimmen. Faustregel: Kleine Räume brauchen kompakte Möbel, große Räume vertragen große Möbel. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Ein großer Esstisch oder ein großes Sofa wirken in einem kleineren Raum dann nicht deplatziert, wenn sie das einzige größere Möbelstück sind.
 
 
Da unser Wohnzimmer durch die Überdachung ums Haus herum wenig Lichteinfall hat, mussten wir uns ein helleres Sofa besorgen. Es wertet nicht nur den Raum optisch auf, sondern bringt auch mehr Licht.


Heute bekommt ihr wieder das erste Mal Perspektiven gezeigt, die es hier noch nicht zu sehen gab. Ihr ahnt es schon, es liegt an den weißen Stiltüren.


Sie passen perfekt zur restlichen Einrichtung. Die in meiner Lieblingsdekozeit sehr maritim geworden ist.


Mit so schöner Beachhouse Deko holt man sich den Urlaub nach Hause. Meine Schiffe habe ich wieder rausgeholt. Kaum das die Osterdeko verräumt war, durften sie hier einziehen. Und was soll ich sagen, ich bin Urlaubsreif und habe großes Meerweh.......


Immer wieder werde ich gefragt, wo ich dieses Stück oder jenes her habe? Ich habe Deko die zum Teil schon 20Jahre alt ist und ich dann nicht mehr weiß, wo sie her ist. Aber alle meine Ausstatter findet ihr unter der Kategorie Kooperationspartner.


Habt ihr auch schon alles maritim oder ist es noch Frühlingshaft bei euch?

Dienstag, 16. Mai 2017

Rundgang im Garten


Das Frankreich unser Lieblingsreiseland ist, hab ich hier schon öfter geschrieben. Und als ich dieses Gartenschild fand, musste es vor ein paar Jahren mit.


Der Gartenzaun zum Nachbarn wurde von ihm erneuert und somit kann ich meine Fensterläden als kleinen Sichtschutz dort auf stellen. Langfristig sind wir aber hier auf der Suche nach einem schönen und zu uns passenden Sichtschutz.


Während wir noch Ideen sammeln und Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Möglichkeiten abwägen muss diese Zwischenlösung dienen.


Im Rosengarten sind schon viele Knospen zu sehen und bevor es in ein paar Woche losgeht, habe ich noch schnell diese Bilder hier geknipst.


Am Gartenhaus wurde nach gefühlten Jahren mal Ordnung gemacht und somit kann man ums ganze Haus laufen, ohne auf einem Schandfleck zu enden.


Ich kann es kaum erwarten bis mein Rosengarten wieder anfängt zu blühen. wenn jetzt nicht nochmal so fürchterlicher Frost kommt, steht dem Rosentraum nichts im Wege.


Ich kann euch gar nicht sagen, wie gerne ich in meinem Garten bin. Es tut meiner Seele gut darin zu werkeln und neues zu erschaffen.

Ich denke das die nächsten Gartenbilder mit meinen Rosen sein werden, wenn sie wieder in voller Blüte stehen. Bin schon gespannt.


 Zwei meiner großen und wunderschönen Edelrosen haben den Winter nicht überlebt. Da darf ich mir dann dieses Jahr was neues überlegen und einpflanzen.

verlinkt hier

Freitag, 12. Mai 2017

Frühling im Garten

Im Winter waren meine Gartenpost ja sehr zurückhaltend.
Das ändere ich im Wonnemonat Mai.


Meine Tulpen wollte ich euch nicht vorenthalten. Wie bei meinen Rosen bin ich in den Farben weiß, creme und rosa geblieben.


Meine absoluten Lieblingstulpen sind diese hier. Sehen sie doch aus wie meine nostalgischen Rosen. Leider weiß ich gerade den Namen nicht mehr.


 Neulich lies ich sie sogar in meinem Gartenteich schwimmen.


Schön ist auch das sie sich mit der Sonne tagsüber öffnen und Abends mit der Kälte wieder schließen. So halten sie deutlich Länger.


Dieser Teil des Gartens wurde erst letztes Jahr angelegt und sieht daher noch sehr kahl aus. Es fehlt mir noch die zündende Idee, wie ich ihn gestalten könnte.


Sicherlich werden sich hier noch ein paar Dinge ändern. Der neue Zaun der Nachbarn steht und so ergeben sich neue Gelegenheiten, die ich euch ein anderes Mal zeige.


Die Tulpen sehen aus wie unechte. Man muss schon zweimal hinschauen um zu erkennen, das es sich hierbei um echte Tulpen handelt.


Der Frost hat deutliche Schäden hinterlassen und ich bin daher sehr gespannt, wie sich die Rosen entwickeln. Am meisten hat es die Hortensien getroffen.


Ich hoffe, ihr hattet nicht so starke Frostschäden.
verlinkt hier

Dienstag, 9. Mai 2017

Schweinemedallions mit Kroketten

Heute habe ich wieder ein Rezept für euch, das es direkt in unseren Sammelordner für Lieblingsrezepte geschafft hat.


Zur Zeit koche ich wieder neue Rezepte. Diese kommen aus einem der drei Bände von Mix ohne Fix für den Thermomix.


Die Portionen sind für 2-4 Portionen eben wie die Fertig Tüten auch. Mit dem großen Unterschied, das sie aus frischen Zutaten gekocht werden.


Zutaten:

450 g Schweinefilet
etwas Öl zum Anbraten

1 Knoblauchzehe
80g Zwiebeln
2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner
1 EL Öl
15g Tomatenmark
150g Sahne
100g Milch
1 TL Gemüsebrühe
2 TL Speisestärke
1 MSP Senf Mittelscharf
Salz nach Geschmack


Schweinfilet in Medaillons schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen, Fleisch in einer Pfanne in heißem Öl anbraten. In der Zwischenzeit Soße zubereiten.


Pfefferkörner im Mixtopf 4 Sek. / St. 8 zerkleinern. Knoblauch und Zwiebeln auf ST. 5/ 5 Sek. zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben und Öl zugeben. 2 min, 120°, St. 1 andünsten.

Restliche Zutaten zur Soße dazugeben und 5min, 90°, St. 3 erhitzen. Soße mit den Medaillons servieren.

Dazu passen hervorragend Kroketten.

Und nun wünsche ich einen guten Appetit!

Freitag, 5. Mai 2017

Küche im Mai

Die Küche im Mai wird sehr sommerlich.


Ihr bekommt hier heute Perspektiven zu sehen, die es so noch nicht gab. Wie in einem Filmset gibt es immer eine offene Seite. Und in meiner Küche auch die nicht so schöne Seite.

 
Das ist Vergangenheit und inzwischen lassen sich auch diese Seiten toll zeigen. In meiner neu getrichenen Küche wurden nun die drei Buchetüren in weiße Landhaustüren von Türenheld.de ausgetauscht.


Man kommt direkt vom Flur in die Küche, dann gibt es einen Durchgang ins Wohn-Esszimmer und die kleine Tür führt in meine Speisekammer.


Das Blau meine Lieblingsfarbe ist, dürfte ja bekannt sein und daher darf im Sommer überall wieder vermehrt diese Farbe einziehen.


Meine blauen Spüllappen und Geschirrhandtücher haben wieder ihren großen Auftritt.
Auch hier liebe ich Streifen.


Spüli und die Handseife werden in die entsprechenden Gefäße gefüllt. Und dürfen damit auch offen rumstehen. Wäre doch schade, wenn man solch tolle Behältnisse im Schrank versteckt.


Im Teeschrank haben meine Stars and Stripes wieder ihren großen Auftritt. Was das in den nächsten Wochen noch für eine Bedeutung bekommt erkläre ich euch dann in ein paar Wochen.


Zum Geburtstag bekam ich wundervolle Holzküchenutensilien geschenkt. Nichts ahnend das ich schon ein paar mal um diese Küchenhelfer rumgeschlichen bin.


Ob Pilze, Muscheln, Kartoffeln alles lässt sich damit sehr gut putzen.


An Geschirr und Co kann ich mich ja dumm und dämlich kaufen. Da muss ich regelrecht aufpassen, das ich nicht meine Küche völlig damit voll räume.


Mein Kochplan ist zur Zeit auch wieder sehr lecker und kreativ. Der darf jetzt an der Tafel stehen.


Die Tür zur Speisekammer haben wir getauscht. Von Anschlag rechts auf links. So steht sie nicht mehr mitten in den Raum rein, sondern schließt mit der Küchenzeile ab.


Es fehlen noch viele Details und bis alles fertig ist, wird es noch ein langer Weg. Aber ich halte euch auf dem Laufenden.....

* sponsered by Türenheld